Texte

Sparkasse Gütersloh, Lange Nacht der Kunst Gütersloh

Sechs Studentinnen der Universität Paderborn zeichnete die Sparkasse Gütersloh 2011 für ihre künstlerischen Leistungen aus. Mit einem Stipendium der Sparkasse befassten sie sich in der spanischen Molino (Mühle) von Prof. Woldemar Winkler mit dem Thema Andalusien.
Laura Drüke, Anna Heggemann, Alexandra Knie sowie Mona Mombeck, Mara Romund und Kristin Schmeer sind auf vielen Gebieten künstlerisch aktiv: Zeichnungen, Malerei, Druckgrafiken, Collagen, textile Objekte und anderes sind zu betrachten.

(http://www.langenachtderkunst.de/2012/19.html, Zugriff 28. Juli 2015)

 

Rundblick St. Augustin, 15. September 2012

Vernissage im Hotel Regina

Mona Mombeck stellt aus
Sankt Augustin (RS) – Sie interessieren sich für Kunst, für moderne Malerei und Sie kennen Mona Mombeck nicht? Macht nichts, denn die Künstlerin ist erst 22 Jahre jung und steht noch am Anfang ihrer Karriere. Aber Sie haben die Chance, einige ihrer Werke kennenzulernen, wenn Sie einmal ins Hotel Regina am Markt gehen.
Der rührige Hoteldirektor Werner Schlicke hat die junge Künstlerin eingeladen, im Foyer und Bistro des Hotels auszustellen und einen Querschnitt ihres Schaffens unter dem Titel „Von Köln bis in die Alhambra“ zu präsentieren.
Die meisten Arbeiten sind in Aquarell und Feder ausgeführt, aber auch Acryl, Tusche, Buntstifte und Pastell beherrscht Mona Mombeck. Für ihr Alter ist dies ein ganz beachtliches Repertoire.
Mona stammt aus Rheinbach und studiert Kunst, Philosophie und Sport im 4. Semester in Paderborn. Die Bilder, die der Ausstellung ihren Namen gaben, entstanden einerseits in Köln und andererseits in Andalusien.
Im Rahmen eines Stipendiums (Molino Winkler Stipendium – Molino ist eine abgelegene Mühle in Andalusien, die der Familie Winkler gehört) hatte sie als eine von sechs Stipendiantinnen die Möglichkeit, sich intensiv und ohne Ablenkung künstlerischen Projekten in Spanien zu widmen.
Die Köln-Bilder sind im Rahmen eines Daily-Painting-Projektes entstanden. Das Thema war Weltkulturerbe und 30 Tage lang sollte jeden Tag ein Bild gemalt werden und ins Internet hochgeladen werden. Sie, als Rheinländerin, hatte sich dafür den Kölner Dom ausgesucht.
Über diesen Weg hat sie dann auch Werner Schlicke entdeckt. Er suchte einen Künstler, um demjenigen die Möglichkeit zu geben, in seinem Hotel auszustellen. Im Internet wurde er fündig und mit Mona Mombeck schnell einig.
Zu bewundern an Monas Arbeiten ist die Stilsicherheit trotz ihrer Jugend, mit der sie unabhängig von der gewählten Technik malt. Erste Werke hat sie bereits verkauft, auch Auftragsarbeiten hat sie schon abgeliefert.
Die Ausstellung wird noch, so versicherte Herr Schlicke, mindestens bis Ende des Jahres zu sehen sein. An der Rezeption des Hotels liegt eine Preisliste aus. Es lohnt sich, mal ganz zwanglos in das Hotel Regina zu gehen und sich die Ausstellung anzuschauen.